Handchirurgie

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Spezialisiertes Teilgebiet

Handchirurgie ist ein hoch spezialisiertes Teilgebiet. Die Handchirurgie umfasst die Diagnostik und Therapie (operativ und konservativ) von Verletzungen, angeborenen und erworbenen Funktionsstörungen sowie entzündlichen und nicht entzündlichen Erkrankungen der Hand und des Arms. Mit der Handchirurgie beschäftigen sich besonders ausgebildete Fachärzte für Plastische Chirurgie, Orthopädie und Chirurgie. Diese haben im Anschluss an ihre Facharztausbildung eine spezielle Weiterbildung in Handchirurgie von drei Jahren an einem hierfür ermächtigtem Zentrum erfahren.

Drei Jahre spezielle Weiterbildung alleine für die Behandlung der Hand. Das macht Sinn, wenn man die Hand als Ganzes betrachtet. Wir begreifen die Welt, tasten uns vor und nehmen das Leben in die Hand.

Filigranes Kunstwerk

Die Hände des Menschen sind ein filigranes Kunstwerk der Natur: 27 Knochen, 40 Muskeln, 20 Sehnen, Nerven, Gefäßen, Schweißdrüsen, Palmaraponeurose und Haut sorgen für umfassende Fähigkeiten. Gesunde Hände können zupacken, haben Fingerspitzengefühl, begreifen, sind fingerfertig, halten fest und lassen los.
Hände verraten das wahre Alter, teilweise zeigen sie Spuren eines harten Lebens. Auch lassen sich Krankheiten des Körpers sozusagen fassbar machen: Rheuma ist dabei nur ein greifbares Beispiel. Selbst Krankheiten wie Herzschwäche hinterlassen ihre unübersehbaren Zeichen beispielsweise in Form von breiten, uhrglasförmigen Nägeln.
Doch Hände können auch selber krank werden. Die einzelnen Strukturen der Hand wie Knochen, Gelenke, Sehnen, Nerven, Blutgefäße, Haut und Muskeln können erkranken, verletzt werden oder fehlgebildet sein.

Ist die Hand erkrankt, fehlt dem Menschen ein wichtiges Werkzeug in seinem alltäglichen Leben, in seinem Begreifen der Welt.

Die oberste Aufgabe der Handchirurgie ist es, die ureigene Beweglichkeit, Kraft und Stabilität sowie Sensibilität der Hand (wieder-) herzustellen bzw. zu erhalten. Schonende moderne Operationstechniken machen es dabei heute möglich, selbst feinste Nerven, Arterien und Venen beispielsweise mittels Mikrochirurgie zu rekonstruieren.

Hohe Ansprüche an Therapie

Hieraus ergeben sich höchste Ansprüche an jeden Therapieansatz zur Behandlung von Funktionsstörungen und Erkrankung der Hand. Keine der vielschichtigen Funktionen darf vernachlässigt werden. Dies erfordert ein hohes Maß an persönlicher Zuwendung und biomechanischem Verständnis sowie ein breites Wissen aus vielen Bereichen der Medizin. Ein hoher Anspruch an die Präzision von Handoperationen ist zwingend erforderlich. Obgleich die meisten Krankheitsbilder an der Hand ambulant operiert werden können, sind hohe Ansprüche an den Operateur und die technischen Voraussetzungen zu stellen. Die Verwendung von optischen Vergrößerungshilfen (z.B. Lupenbrille) ist ebenso verpflichtend wie die Verwendung von speziellen, teils mikrochirurgischen Instrumenten und Nahtmaterialen.

Mein Anliegen ist es „Hände in Bewegung“ zu erhalten. Hierzu findet sich ein Netzwerk im Aufbau. In diesem sind Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Orthopädie Mechaniker, Masseure, aber auch Kinesiologen, Osteopathen, Akupunkteure und andere Heilberufler zusammen geschlossen. Die Aufgabe dieses unseres Netzwerkes ist der Erhalt und das Wiedererlangen der Beweglichkeit verletzter oder erkrankter Hände. Wir tun alles, operative und konservative, an Behandlung, um Ihnen einen alltagstauglichen Gebrauch Ihrer Hände wieder zu ermöglichen. Dazu bilden wir uns regelmäßig fort, erstellen Behandlungsstandards und teilen unser Wissen mit anderen.

Schaffen wir ein Netzwerk

Sind Sie Therapeut und auch an Händen so interessiert und fasziniert wie wir? Dann melden Sie sich und verstärken Sie unser Netzwerk. Sind Sie Patient mit Problemen an der Hand, alten oder neuen, dann melden Sie sich. Gemeinsam erarbeiten wir einen Therapieplan, der Ihnen ein „mehr“ an Beweglichkeit, ein „weniger“ an Schmerz und ein „besser“ im Gesamten geben wird.