Information vor der Behandlung mit Fillern

Medikamente, die zu meiden sind

Alle Medikamente, die eine blutverdünnende Wirkung haben, z.B. Aspirin, Aspirin complex, Plavix, Marcumar, diverse Schmerzmedikamente (z.B. Togal und andere).

Erwartungen, die nicht realistisch sind

Manche Menschen neigen zu tiefen Tränensäcken. Diese finden sich häufig in Höhe oder unterhalb der Jochbeine unter den Unterlidern. Diese Tränensäcke sind anlagebedingt und verschlimmern sich häufig durch wenig Schlaf, Streß, Alkohol und Nikotin. Im medizinischen Sprachgebrauch werden sie Festone genannt. Diese Festone können durch die Injektion von Fillern nicht beeinflusst werden. Hier ist häufig ein Mittelgesichts-Lifting notwendig.

Verhalten nach Filler Behandlung

Abhängig vom verwendeten Filler sollen sie die betroffene Region entweder in Ruhe lassen oder massieren.

Bei Fillern, die gezielt eine Falte unterpolstern sollen (z.B. Juvederm, Restylane) soll sich der Filler in Ruhe einbauen und nicht verschoben werden.

Bei Fillern, die helfen, körpereigene Substanzen aufzubauen (z.B. Hyalsystem, Sculptura) soll durch die gleichmäßige Verteilung durch tägliche Massage eine ebenmässige Verteilung erzielt werden. Die Massage sollte mit nur leichtem Druck und einer feuchtigkeitshaltigen Creme oder Gel (z.B. Vitamin E Creme) erfolgen.

Kühlung der behandelten Regionen für 2-3 Tage täglich 4 x 20 Minuten ist eine gute Möglichkeit, die immer auftretende Schwellung gering zu halten.

Körperliche Aktivitäten sollten 4-5 Tage gemieden werden, Vollbäder 2 Tage und Sauna Besuche für 10 Tage. Häufig ist die Haut in den ersten 5-8 Tagen stärker Sonnenempfindlich als gewöhnlich und wir empfehlen, die Sonne weitgehend zu meiden.

Wir wünschen Ihnen einen guten Erfolg und lange Freude an Ihrer Behandlung. Bei weiteren, speziellen Fragen wenden Sie sich gerne direkt an uns.